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Was ist die Neuzeit?

Was die Neuzeit von Mittelalter und Moderne unterscheidet – Buchdruck, Entdeckungen, Reformation und Wissenschaft einfach erklärt.

Für welches Alter?

globale VerflechtungHandel · Staaten · oft Gewalt

Frühe Neuzeit verstehen.

Globale Verflechtung, Konfessionsspaltung und Staatlichkeit verschieben Macht und Alltag.

Eine Werkstatt in Mainz, um 1450

Johannes Gutenberg druckt eine Bibel mit beweglichen Lettern. Vorher schreibt eine Hand ein Buch in Monaten. Danach stellt eine Werkstatt dutzende gleiche Exemplare her. Gesetze und Predigten kommen bei mehr Leuten an.

Mit solchen Einschnitten lassen viele die Neuzeit beginnen, die europäische Zeit nach dem Mittelalter, oft grob von 1500 bis 1800. Das Datum ist eine Orientierung, keine Tür.

Was sich außerdem verschiebt

  • 1492. Schiffe aus Europa erreichen Amerika. Für die Menschen dort folgen Eroberung und Ausbeutung.
  • Glauben. Ab 1517 spaltet sich die Kirche. Gebiete werden evangelisch oder katholisch.
  • Staaten. Verwaltungen und stehende Heere werden fester.
  • Wissenschaft. Man misst und prüft, statt nur einer Autorität zu glauben.

Macht und Reichtum wandern. Ideen von Rechten kommen später in Revolutionen an, auch in der Französischen.

Vom Mittelalter zur Neuzeit

Wähle einen Wandel. Links: oft so im späten Mittelalter. Rechts: Tendenz in der frühen Neuzeit — vereinfacht, nicht überall gleichzeitig.

Spätes Mittelalter (tendiert)

Bücher wurden von Hand kopiert — teuer, selten, oft in Klöstern oder an Höfen.

Frühe Neuzeit (tendiert)

Druckpressen vervielfältigen Texte schneller. Flugblätter, Bibeln und Karten erreichen mehr Menschen.

Wissen und Meinungen verbreiten sich leichter — auch Streit darüber.

Kurz-Quiz

Welche Kombination beschreibt die frühe Neuzeit am besten?