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Was ist der Klimawandel?

Was der Klimawandel ist - an der Energiebilanz der Erde, mit Messung und ohne Temperatur-Prophezeiung.

Für welches Alter?

hereinhinaus+ etwa 1 GradGemessen, kein Tageswetter

Die Bilanz verschiebt sich.

Mehr Treibhausgase lassen weniger Wärmestrahlung sofort entweichen. Gemessen ist ein Anstieg von etwas über 1 Grad.

Die Bilanz auf dem Fensterbrett der Erde

Sonnenlicht erreicht den Boden und das Meer. Die Oberfläche wird warm und sendet Wärmestrahlung ins All. Kommt über Jahre gleich viel Energie an, wie geht, bleibt die mittlere Temperatur stabil. Kommt weniger weg, wird sie steigen, bis die wärmere Oberfläche wieder genug abstrahlt.

Genau diese Verschiebung ist gemessen. Seit dem späten 19. Jahrhundert liegt die mittlere Temperatur an der Erdoberfläche etwas mehr als 1 Grad höher. Klimawandel meint diese Veränderung des langfristigen Musters, nicht das Wetter von Donnerstag.

Der zusätzliche Anteil kommt vor allem von Kohlendioxid aus Kohle, Öl, Gas und aus Landnutzung, dazu Methan und weiteren Gasen. Sie verstärken den natürlichen Treibhauseffekt. Die Sonne hat sich in demselben Zeitraum nicht so verändert, dass sie den Anstieg erklärt. Wie viel es in einer bestimmten Stadt im Jahr 2050 wärmer ist, hängt vom weiteren Ausstoß und von der Lage ab. Dafür gibt es Spannen, keine einzelne sichere Gradzahl.

Was hereinkommt und was hinausgeht

Vereinfachte Energiebilanz. Keine Temperaturvorhersage und keine exakte Gradzahl.

Hereingleich
Hinaus74%

Mehr Gase schicken einen größeren Teil der Wärmestrahlung zurück. Weniger Wärme verlässt die Erde sofort. Die Oberfläche wird im Mittel wärmer, bis der Ausgang wieder zum Eingang passt. Die Prozentzahl ist nur ein Bild für „mehr“ oder „weniger“, keine Messung.

Kurz-Quiz

Warum steigt die mittlere Temperatur, wenn mehr Wärmestrahlung zurückgehalten wird?