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Was bedeutet Rendite?

Rendite beim Investieren - Gewinn oder Verlust in Prozent - einfach erklärt für Kinder und Jugendliche von 5 bis 17.

Für welches Alter?

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Ertrag über Zeit.

Rendite misst Kursgewinne, Zinsen oder Dividenden — oft jährlich in Prozent.

Definition

Rendite ist der Ertrag einer Geldanlage im Verhältnis zum eingesetzten Betrag in einem bestimmten Zeitraum. Sie fasst Kursgewinne, Zinsen und Dividenden zusammen und wird meist in Prozent pro Jahr angegeben.

Die Formel

Rendite in % = (Endwert plus Erträge minus Anfangswert) geteilt durch Anfangswert mal 100

Beispiele

Nicht nur Zahlen: Verluste und Erholung

Ein Verlust von 50 % wird nur durch einen Gewinn von 100 % wieder ausgeglichen. Denn aus 100 € werden 50 €, und um wieder auf 100 € zu kommen, müssen die 50 € verdoppelt werden. Das zeigt, warum große Verluste so schwer wiegen.

Rendite und Zeit

Eine Rendite von 30 % klingt gut. Kam sie in 10 Jahren zusammen, sind das aber nur rund 2,7 % pro Jahr. Wer Anlagen vergleicht, muss immer auf den gleichen Zeitraum achten.

Nominal und real

Die angegebene (nominale) Rendite sagt nichts über die Kaufkraft. Liegt die Rendite bei 4 % und die Inflation bei 2 %, bleiben real etwa 2 % übrig. Auch Kosten und Steuern verringern die Rendite.

Rendite ist keine Zusage

Werbung zeigt gern die besten Jahre. Seriös ist eine Aussage nur, wenn sie lange Zeiträume zeigt und Schwankungen nennt. „Bis zu 10 % Rendite“ heißt nicht, dass man sie bekommt.

Mini-FAQ

  • Was ist die Durchschnittsrendite? Ein Mittelwert über viele Jahre. In einzelnen Jahren kann die Rendite stark abweichen, auch weit ins Minus.

  • Warum sind Renditeversprechen verdächtig? Weil keiner die Zukunft kennt. Garantien über der Marktrendite sind meist ein Hinweis auf Betrug oder ein verstecktes hohes Risiko.

Kurz-Quiz

Eine Anlage verliert 50 %. Wie viel Gewinn braucht sie, um wieder beim Ausgangswert zu sein?